About Us

Kein klarer Anfang, kein klares Ziel.
Eher eine Abfolge von Zuständen, die man irgendwann Leben nennt.

Ich habe Fehler gemacht.
Nicht aus Versehen.
Nicht immer.

Manche davon waren Entscheidungen,
getragen von Trotz, von Druck, von dem Drang,
sich selbst irgendwo zwischen Kontrolle und Kontrollverlust zu finden.

Es gab Phasen, die sich nicht erklären lassen,
nur erleben.

Nächte, die ineinander übergingen,
Orte, die keine Bedeutung hatten,
Situationen, die man nicht sucht –
aber auch nicht vermeidet.

Das hier ist kein Versuch, etwas zu romantisieren.

Die Kehrseite bleibt die Kehrseite.

Dinge hinterlassen Spuren.
In Entscheidungen.
In Blicken.
In der Art, wie man sich selbst wahrnimmt, wenn alles still wird.

Und trotzdem war es nie nur falsch.

Es war gewollt.

Nicht im Sinne von richtig oder gut,
sondern im Sinne von:
ich habe es zugelassen.

Vielleicht, weil Stillstand nie eine Option war.
Vielleicht, weil Grenzen erst existieren, wenn man sie überschreitet.

Das hier ist kein Neuanfang.

Es ist eher eine Fortsetzung,
nur bewusster.

Kein reines Zurückblicken.
Kein klares Ankommen.

Sondern das, was entsteht,
wenn man aufhört, sich selbst zu erklären
und anfängt, es einfach stehen zu lassen.